Das Jahr wird alt,
fast hat es das Seniorendasein
hinter sich.
Man merkt, es wird schwach.
Überall läßt es seine Sachen herumliegen,
steht nicht mehr in aller Herrgottsfrühe auf
und geht zeitig abends zu Bett.
Es wird oft launig, ja richtig miesgelaunt,
wie in seiner Jugend, so um den April herum.
Und starrsinnig wird es. Guten Argumenten
ist es kaum noch zugänglich.
Es ist ständig kalt,
die darunter leiden müssen, drehen die Heizungen an.
Doch das kümmert das Jahr nicht.
Die Zeit läuft unaufhörlich auf das Ende zu.
Ein bißchen unberechenbar, aber gewiß.
Das Jahr wird alt
und wir mit ihm...