Ehe sie sich versah bekam sie eins auf die Nase gehauen mit dem Spruch 'Sie solle sich verpissen und könne froh sein das sie nicht in Sicherheitsgewahrsam genommen worden sei'."
und:
"Ich seh noch die Polizei wie sie Leute sogar an den Haaren aus der Masse zieht."
Julia, ich wünsch Dir, daß Du schnell wieder auf die Beine kommst...
"Nach einer Faustregel der Polizei können pro Quadratmeter Veranstaltungsfläche bis zu vier Menschen dicht gedrängt stehen. Das Duisburger Loveparade-Festgelände umfasst laut Polizei insgesamt 230.000 Quadratmeter, von denen wegen Bebauung und Absperrungen aber nur knapp die Hälfte überhaupt zugänglich waren. Da das Gelände nach den Beobachtungen der Polizei aus der Luft zu keinem Zeit dicht voll war, erscheinen Schätzungen um die 200.000 Menschen als plausibel."
Keine Spur von 1,4 Mio...
Der WDR kommt übrigens nur auf 130.000 Besucher, die sich zum Zeitpunkt der Katastrophe auf dem Gelände befunden haben.
"Am vergangenen Wochenende lies die Duisburger Polizei nunmehr erklären, eklatante Sicherheitsmängel stünden einer Durchführung der Love Parade in Duisburg im Jahre 2010 entgegen. Während der Veranstalter der Love Parade noch nicht einmal eine Strecke angemeldet hat und die Gespräche zwischen Stadt und Veranstalter geführt werden, sagt Herr Cebin ab, wenn man die Presseberichterstattung richtig interpretiert, die Love Parade für Duisburg ab. Eine Negativberichterstattung in der gesamten Republik ist die Folge. Ich frage Sie, Herr Dr. Wolf, was treibt den Duisburger Polizeipräsidenten zu einer derartigen Handlung ? Warum spricht er nicht mit den Verantwortlichen der Stadt Duisburg sondern fügt der Stadt Duisburg einen weiteren Imageschaden zu ? ... Der neuerliche Eklat veranlasst mich zu der Bitte, Duisburg von einer schweren Bürde zu befreien und den personellen Neuanfang im Polizeipräsidium Duisburg zu wagen. Im Interesse der in Duisburg lebenden Menschen, im Interesse der Polizei. Mit freundlichen Grüßen, Thomas Mahlberg MdB"
Duisburger CDU-Chef verteidigt Kritik an Polizei vor Loveparade
"Es reicht..." - Offener Brief des Polizeipräsidenten Bochum Thomas Wenner zur "Love Parade" aus 1/2009
Der Veranstalter ging nach seinem "Sicherheitskonzept" von insgesamt um 500.000 Besuchern aus, die Stadt genehmigte 230.000 auf dem Gelände - so rechnete der Veranstalter die Zu- und Abgänge so, daß die Auflagen erfüllt gewesen wären.
500.000 Personen müssen also zweimal durch den Tunnel, so hätte die Veranstaltung bei gleichmäßigem Zu- und Abfluß von 30.000 Leuten, die der Tunnel nach Ansicht von Fachleuten pro Stunde bewältigen kann, äh, rechnerechnerechne, gut 33 Stunden dauern müssen.
Fazit: Egal wie sich die Katastrophe konkret abgespielt hat: Der Veranstalter hat mit unrealistischen Zahlen gearbeitet und die Stadt hat das genehmigt.
Was Enke tat war alles andere als eine Heldentat - er nahm keine Rücksicht auf seine Frau und Kinder, geschweige denn auf den Zugführer oder das Rettungspersonal, das seine körperlichen Reste von der Strecke kratzen mußte.
Aber warum müssen sich in unserer Gesellschaft eigentlich Menschen vor Züge werfen, wenn sie nichts anderes als ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen wollen? Selbst unseren Haustieren "gönnt" man einen humaneren Tod - das ist für mich der eigentliche Skandal.
Aber wen interessiert das schon...
Einig waren sich alle Institute, daß die CSU die 50%-Hürde reißen, mindestens aber 47% und damit deutlich die absolute Sitzmehrheit im Landtag einfahren würde. Das Endergebnis lag jedoch mehr als 3% unter den pessimistischsten Prognosen. Die wirklich spannendste aller Fragen wurde definitiv falsch prognostiziert.
Fazit: Man gebe nichts auf Umfragen, die man nicht selbst ausgewürfelt hat...
PS: Warum wurde doch gleich MP Stoiber aus dem Amt gemobbt? Stoiber sei kein Garant mehr dafür, daß die CSU 50 plus x einfahre, so begründeten Beckstein und Huber ihren unwürdigen Königsmord.
"Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der..." (Wilhelm Busch)
Als 'Merkel-Steuer' bezeichnete die Bundes-SPD die von der CDU erwogene Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte und lief öffentlichkeitswirksam Sturm dagegen. Wer damals den Versprechungen der Genossen geglaubt hat, sah sich bitter enttäuscht, als nach der Wahl eben diese SPD den Steuersatz sogar um drei Punkte heraufschraubte.
Kein Wunder.
Koch nahm es mit der Wahrheit nicht genau, Ypsilanti und Beck geben einen Kehricht auf ihre eigenen Versprechungen.
Gerade vor Wahlen verfolgt die mediale Öffentlichkeit fasziniert, was die Wahlforscher uns als Wahrheit präsentieren wollen. Sie benutzen dafür hochkomplizierte Verfahren, befragen aber im Schnitt nur 1000 Leute und 'glätten' dafür die gewonnenen Daten, will heißen: schätzen die Veränderung wie sie meinen daß es der Realität am nächsten kommt. Und schon lesen wir am nächsten Tag wie die Lage der Stimmen sei, wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre.
Die interessanten Fragen, die letztlich für die politische Wirklichkeit von Interesse sind, können die Demoskopen kaum beantworten: Kommt die FDP ins Parlament, reicht es für eine Mehrheit der einen oder anderen Seite, welche Konstellation kann den Bürgermeister stellen?
So wurden noch innerhalb einer Woche vor der Wahl in Hamburg vier Umfragen veröffentlicht, die versuchten, exakt diese Frage der erstaunten Öffentlichkeit zu beantworten. Für die Linke wurde 9, 7, 6 und 8 Prozent vorhergesagt, die FDP kam bei zwei Instituten knapp rein, bei zwei anderen eher nicht und auch die CDU konnte sich das Ergebnis aussuchen: 39, 42, 41 und 40 Prozent. Lediglich die Ergebnisse der SPD und der Grünen waren durchweg richtig vorhergesagt.
Ausgerechnet die Profis von Infratest Dimap, deren Prognose am Wahlabend in der ARD als die zutreffendste seit langem gefeiert wurde (dafür ebenso Respekt wie für die Kollegen der Forschungsgruppe Wahlen), setzte die Linke eine Woche zuvor auf 9 statt 6,4 und die CDU auf lumpige 39 statt 42,6 Prozent.
Mit anderen Worten: Mit Demoskopie kann man offenbar eine Menge Geld machen, Wahlergebnisse aber sollte man besser mit einem Blick in die Kristallkugel vorhersagen. Die Demoskopen machen offenbar auch nichts anderes...
nach rp-online.de
Er sagt, er habe Kohl nicht kränken und beleidigen wollen. Vom Inhalt distanziert er sich nicht, der Satz war so gemeint wie er nachzulesen ist. Seine mühsam gepresste 'Entschuldigung' ist wertlos.
Der Satz ist gefallen. Und zwar eben von jenem Wolfgang Thierse, der so gern das moralische Gewissen der Bundesrepublik, hilfsweise auch des Bundestags sein wollte. Das verträgt sich nicht.
Und er fiel vom Vizepräsidenten des Bundestags, einer Persönlichkeit, die den Anspruch erhebt, in der Öffentlichkeit nicht nur für sich, sondern für viele zu sprechen. Fürwahr ein veritabler Rücktrittsgrund.
Wie müssen Politiker gestrickt sein, wenn sie glauben es nötig zu haben, mit solch unverzeihlichen Worten ihre Meinung öffentlich unterstreichen zu müssen?
Aber Thierse klebt. An seinem gut gepolsterten Sessel.
CDU-Politiker sind schon wegen weit geringeren Taktlosigkeiten zurückgetreten worden. Für die Ikonen der SPD gelten offenbar nicht dieselben Maßstäbe.
Unverständlich ist es jedoch, wenn Teilstücke mit wenig Aufwand nicht zu einer Einheit verbunden werden. So fehlen etwa 600m zwischen dem Waldkrankenhaus und dem Professorenweg. Mit einem kurzen zusätzlichen Teerstück, das gar nicht breit sein müßte, könnte man vom Unigelände bis nach Witterschlick im Wald in einer großen Schleife fahren, ein Traum! Der vorhandene Schotterweg ist für Skater jedoch unüberwindlich. Schade.
Ärgerlich sind unnötige Gefahren durch kurze Natursteinpflasterstellen, etwa am alten Zoll, am Aufgang zur Kennedybrücke, am Eingang zur Rheinaue an der Charles-de-Gaulle-Straße, an der Oberkasseler Rampe, am Bundestagsufer oder am Haus Carstanien. Hier bricht man sich auf einer Strecke von wenigen Metern fast die Knochen, weil die Planer dem Auge etwas Gutes tun wollten. Vielleicht wollten sie die Skater auch nur bremsen, nur wäre dazu keine komplette und unfallträchtige Bepflasterung nötig gewesen. Die genannten Stellen könnte man mit einem einfachen Rollstreifen entschärfen, der kaum breiter als 10cm zu sein bräuchte und trotzdem würde der gewünschte Effekt erreicht werden.
Ob die Stadt wohl diesbezüglich etwas unternehmen kann?
Derzeit findet vor Valencia eines der spannendsten Ereignisse des Segelsports statt, doch niemand scheint in Deutschland daran ein Interesse zu haben. Fragt man den Mann auf der Straße nach dem AC bekommt man allenfalls ein Schulterzucken. Dabei war doch gerade ein deutsches Team angetreten, ...